mit Nicole und Steve - Unser Traum vom eigenem Boot

Unser Traum vom eigenem Boot
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mit Nicole und Steve

einfach mal raus > Ausflüge > auf dem Wasser
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Heute wollte ich mein Versprechen gegenüber Steve und Nicole einlösen. Eine Ausfahrt nach Halle sollte es werden. Das Wetter hatte alle Register gezogen – Sommer vom Feinsten. Wir fuhren zum Boot um alles startklar zum Auslaufen zu machen. Beim Anlassen der Maschine merkte ich schon, dass sie schwer Gas annimmt. Nach ein paar Minuten war das Phänomen verschwunden und ich dachte mir nichts  mehr dabei.
Irgendwann kamen Nicole und Steve und wir fuhren in Richtung Halle. An der Schleuse Trotha musste ich stoppen, da wir die Gegen-Schleusung  abwarten mussten. Ich hatte keine Lust mich an den Schwimmsteg zu legen und ließ mich mehr oder weniger treiben. Ab und zu korrigierte ich den Kurs und dann geschah es - die Maschine ist abgesoffen.  Schön dachte ich mir, ich habe ja nur Gäste an Bord denen ich eine unbeschwerte Ausfahrt versprochen hatte. Naja egal, erst mal mitten auf der Saale den Anker raus. Beim Versuch die Maschine wieder anzulassen wurde mir so richtig mulmig. Der Anlasser schaffte es nicht die Maschine durchzudrehen. Hilfe, ist die fest?
Ich hatte doch alles kontrolliert: Wasser, Öl, Instrumente - alles war ok. Zu unserem Glück kam ein Bootsfreund vorbei und ohne viel zu sagen waren wir auch schon im Schlepp.
Wieder in unserem Hafen angekommen, machten wir das Boot fest. Na toll, dass war’s mit der Ausfahrt.
Aber wozu hat man denn mehrere (Boots)Freunde…
Wir wurden samt unserem Besuch auf ein anderes Boot eingeladen und konnten so den Tag noch retten. Es ging nach Wettin.
Zurück vom Ausflug wollte ich natürlich wissen was mit meiner Maschine los war. Hm, anlassen war nicht möglich. Also erst einmal alle Kerzen raus. Äh, was ist das? Alle acht Kerzen waren völlig nass! Beim Versuch die Maschine ohne Kerzen drehen zu lassen schoss der blanke Sprit aus den Kerzenlöchern. Lieber Vergaser, das war wohl zu viel des Guten.
Die gute Nachricht: Die Maschine ist nicht fest!
Jetzt war es an der Zeit dem Vergaser etwas Aufmerksamkeit zu schenken. Die Kerzen hatte ich erst mal trocken gelegt und dem Vergaser drohte eine komplette Reinigung.
Und weil es nie schaden kann, bekam der Motor gleich noch acht neue Kerzen. Sicher ist sicher!

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Bilderserie
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© Torsten Bars
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